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Robotic AG des bertha-von-suttner Gymnasiums Neu-Ulm belegt Platz 1

„ANIMAL ALLIES – Findet eine Lösung, wie das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier verbessert werden kann“: So lautete das diesjährige Thema der First Lego League 2016/2017, welches am Samstag, den 14.01.17, in der TU-München (Fakultät für Maschinenbauwesen, Garching) stattfand. Die insgesamt 23 Teams stellten ihre selbst erarbeiteten Lösungen von 9:00 bis 17:30 Uhr vor und präsentierten ihre Anregungen, Vorgehensweisen und Endprodukte vor allen Mitstreitern und Mitgereisten. Beim FLL Robot-Game treten Robotik-Teams mit ihren selbstgebauten und programmierten Robotern an. Sie versuchen mit diesen autonom agierenden LEGO-Robotern dann so viele Punkte auf dem Spielfeld zu erreichen, wie in den 2 ½ Minuten möglich ist. Unter den Gruppen dieses Jahr waren auch wieder zwei Teams des Bertha-von-Suttner Gymnasiums Neu-Ulm und zwar mit Erfolg. Das BvS-Gymnasium belegte schon öfter die oberen Ränge, die Kategorie Forschungsauftrag meisterten sie aber mit besonderer Bravour.

Jürgen Bucher unterstützt mit der BS software development GmbH & Co. KG das bertha-von-suttner Gymnasium bei der Umsetzung von Forschungsprojekten insbesondere im Rahmen einer App-Entwicklung. In einer APP-AG entwickelten die Schüler in Zusammenarbeit mit der BS software development GmbH & Co. KG eine App, die Bewegungsmuster von Zootieren nachvollziehen kann.

Nach einer ersten Anfrage bei der Leiterin des Tiergartens Ulm, Frau Dr. Stefanie Kießling, besuchten die Kids den Tiergarten und besprachen die Details vor Ort mit dem Revierleiter der Außengehege, Herrn Andreas Dreher. Als „Test-Objekt“ wurde Eseldame „Ella“ ausgewählt. Diese lebt in einem gemischten Tiergehege, in welchem u.a. auch Ziegen, Schafe und Ponys zuhause sind. Das Ziel war es, herauszufinden wo Ella im Gehege so unterwegs ist und ob sie z.B. eine Bevorzugung bestimmter Futterstellen und eines bestimmten Stalles hat. Solche Daten könnten möglicherweise zukünftig helfen, gerade bei Gehegen mit verschiedenen Tierarten, eine Dominanz bestimmter Tierarten an bestimmten Punkten zu erkennen. So könnten Probleme erkannt und behoben werden, die in der täglichen Arbeit nicht immer gleich auffallen, z.B. das bestimmte Tiere nachts keinen Stall wirklich nutzen können, da Andere immer alles „blockieren“. Auch bei evtl. notwendigen Tier-Separationen wären solche Informationen vielleicht hilfreich, denn nur wenn man „Lieblingsplätze“ genauer kennt, kann man Rücksicht darauf nehmen.

Die Schüler erstellten mithilfe genauer Lasergerät-Messungen einen maßstabsgetreuen Plan des Geheges und brachten einen Beacon am Halfter des Esels an. Dieser ist ein Sender, welcher sich über Bluetooth Low Energie bzw. Bluetooth Smart Technology mit einem Android, Apple oder Google Betriebssystem verbinden kann und aufgrund seines niedrigeren Stromverbrauchs, der genauerer Ortung und begrenzteren Störungsrisiken dem GPS vorgezogen wurde.

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