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Der E-Arztbrief – eine Totgeburt?

Ein Mäzen kommt zu seinem Künstler und zeigt ihm neue Pinsel, die die Farbe besser auftragen, schneller malen und umweltfreundlicher entsorgt werden können. „Klasse“, meint der Künstler. „Kannst Du gerne haben“, erwidert der Mäzen, aber für Deine Bilder gebe ich Dir dann nur noch die Hälfte.“
„Naja“, denkt sich der Künstler. „Eigentlich bin ich mit der Qualität meiner Bilder zufrieden, schneller malen bringt eh nichts und um die Umweltfreundlichkeit schert sich sowieso niemand. Vielen Dank lieber Mäzen – kein Interesse!“

brief

So oder so ähnlich müssen sich aktuell viele niedergelassene Ärzte vorkommen, die mit der Frage konfrontiert werden, den elektronischen Arztbrief einzusetzen. Statt der bisher abgerechneten Gebühr für den Versand via Fax von 55 Cent erhalten Sie jetzt nur noch 28 Cent. Dem gegenüber stehen Investitionen für die Infrastruktur (Anbindung an das SNK) und die Erweiterung Ihrer Software.

Ob Argumente, wie Sicherheit und Effizienz hier ausschlaggebend sein werden? Ich wage das zu bezweifeln…

PS: Die KV mit einem Mäzen zu vergleichen ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber dennoch recht passend.

Über Kristijan Lukic

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